recent posts

  • nr 108 _ the endless expanse – Central canada
    Juli 23, 2026
    nr 108 _ the endless expanse – Central canada
  • nr 107 _ the endless expanse – great canadian shield
    Juli 17, 2026
    nr 107 _ the endless expanse – great canadian shield
  • nr 106 _ the endless expanse – Praerie Cowboy Farmland
    Juni 29, 2026
    nr 106 _ the endless expanse – Praerie Cowboy Farmland
  • nr 105 _ the endless expanse – Vancouver, Wine and the Rockies
    Juni 7, 2026
    nr 105 _ the endless expanse – Vancouver, Wine and the Rockies

Project Burkina

Please support Pastor Evariste in Diebougou Burkina Faso - his community needs your help to build a new social center!
LookingForward
Menu
  • blog
  • travelling
    • how to travel
    • the basic´s
    • cycling special´s
    • FAQ
  • about
    • HP´s world
    • a round around
    • donate to
    • current map
  • your support
    • on tour
    • architecture
    • Without Addition
LookingForward
  • blog
  • travelling
    • how to travel
    • the basic´s
    • cycling special´s
    • FAQ
  • about
    • HP´s world
    • a round around
    • donate to
    • current map
  • your support
    • on tour
    • architecture
    • Without Addition
Canada

nr 106 _ the endless expanse – Praerie Cowboy Farmland

posted by HP Lang
Juni 29, 2026 353 0 0
Share

2026-06-29 Das Glück hat mir nach meinem Aufenthalt bei Lois in Winnipeg eine zweite Chance gegeben und wir haben uns am Rande von Manitoba mit ihrer Freundin Julie nochmals getroffen mit relax am See.

Die Grenze des Farmlandes zeichnet sich es ab und je weiter es westlich geht umso weniger werden Felder und der Wald und die großen Steinhügel, massive Felsflatten werden ganz normal.

Eine der letzten Nächte durfte ich bei starkem nächtlichen Regen bei Mennoniten in der Nähe von Elma übernachten und wurde auch noch zum Frühstück eingeladen.

Schöne Erinnerung an ein besonders gastfreundliches Manitoba.

2026-06-27 Winnipeg eine wirklich besondere Stadt und der westlichste Ausläufer des europäischen Einflusses.

Bemerkenswert auch hier wie in Regina, der Zugang und Schatz der Gewicht hat mit dem Zugang zur mystischen Welt der Inuit oder Ureinwohner. Irgendwie existiert immer noch eine gewisse Voreingenommenheit, aber doch ein großer Respekt von Dingen die nur bedingt in den kapitalistischen Alltag passen – zuviel Unkenntnis erzeugt Respekt!

Starke Bilder, ganz andere Welt, so einen Fuß am Boden, der andere schwingt im schwerelosen Raum – faszinierend und wunderbar präsentiert im WAG Winnipeg.

2026-06-24 Vom entspannten Souris ging es leicht nördlich nach Brandon, als Weizenstadt bekannt. Hier durfte ich in einem wunderbaren Host bei Judy für zwei volle Tage das Regenwetter aussitzen- es tut gut so liebe Menschen wie sie auf der Reise zu treffen.

Weiter ging’s dann über Portage La Prairie Richtung Winnipeg. Schon in Brandon ist mir aufgefallen, obwohl es nur 56000 Einwohner hat und die zweitgrößte Stadt von Manitoba ist, dass die ersten Backsteinhäuser auftauchen und sich die Struktur ändert Richtung Ende des Wilden Westens in Zonen die europäisches Flair ausstrahlen.

Besonders deutlich wird dies wenn man Winnipeg erreicht – für mich die erste wirkliche Stadt die nicht nur aus Pappkartonhäusern besteht nach Vancouver – sie wird oft als die freundlichste Stadt Kanadas beschrieben.

Oben das Museum für Menschenrechte – noch nie gesehen irgendwo anders auf der Welt. Das Objekt in seiner Art interessant für ein Ausstellungsgebäude völlig ungeeignet und übertrieben – was mich beeindruckt hat wie die Kanadier ihre Vergangenheit nach dem ersten Weltkrieg bis in die 2000er Jahre wirklich aufgearbeitet haben.

 

2026-06-23 Was zur Landwirtschaft Canada’s:

Nach vielen hundert Kilometer durch Farmland existieren die Worte BIO, ECO, ORGANIC nicht und es gibt in diesem Bereich nicht den kleinsten Hinweis! Vereinzelt in grösseren Städten taucht im gut sortierten Fachhandel die vorgenannten Worte auf und in den berühmten nordamerikanischen Farmer market’s, meist einmal die Woche und auch nur in großen Ansiedlungen in der es mehr um die „handwerkliche Anerkennung“ der Produzenten geht, und nicht um besonders gesunde Produkte.

In der agrarischen Realität wird gespritzt auf Teufel komm raus. In den Produktionsbetriebe ( Farmen ) gibt es immer einen Shop ( die Kanadier nennen das so und meint das Büro ) liegen immer dicker Gift Kataloge auf. Herbizide für diese, Herbizide für das und auf rund  500 Seiten ( Dicke und Grösse erinnern an den Quelle Katalog zu seinen besten Zeiten für die die sich noch daran erinnern können… ). Alles wird großindustrieell mehrfach gespritzt, gegen Blätter, gegen Pilze, gegen Gräser. Das Perverseste was ich gehört habe: bei voraussehbar guter Wetterlage wird Weizen kurz vor der Ernte nochmals gespritzt um die Gräser der Ähren abzutöten, damit die letzte Power der Pflanze noch in die Samen gepusht wird und dann wird geerntet. Hier unterscheidet sich praktisch nichts von den südlichen Nachbarn.

Großindustrielle Sackgasse, darum sind die Lebensmittel hier günstigster als bei uns. Die kleinen Farmer stehen mit dem Rücken zur Wand und sind  existenbedroht und am Limit, den großen bleibt nichts anderes übrig als zu investieren: großer Traktor um die 600.000,- , Erntemaschine weit über einer Million und Herbizide auf Teufel komm raus! Sehr ernüchternd!

2026-06-21 Sonnenwende – so schnell gegangen dieses halbe Jahr zum längsten Tag! Ähnlich flott war ich auch aus Saskatchewan im nahen Manitoba. Die kulturellen Ruhetage haben mir gut getan, besonders seit ich in the Saskatchewan schon das zweite Mal in kurzen Hosen geradelt bin. Jetzt wird es anders habe ich gedacht und die Liebe Natur hat mich relativ schnell wieder eingebremst. Von Regina zu den Moose Mountains ( Moose = Elch ) mit super schöne Umgebung – aber was nützt es wenn du den halben Tag frierst und dich die Regenwolken verfolgen – also habe ich mit ein bisschen Rückenwind ordentlich Gas gegeben und bin relativ rasch nach 400 km in Manitoba gelandet.

Es ist zwar immer noch fast Brettel eben, aber die Landschaft ändert sich und zwar halten die Bäume wieder Einzug. Wenn es hügelig ist könnte man meinen irgendwo im Burgund zu sein und in flachen Zonen irgendwo in Sibirien wo Schwarzpappeln und Birken kleine Baumgruppen bilden und alles mit kleinen Seen durchsetzt ist.

Beidseitig der Grenzen hat es üppig Ölfelder und die einzelnen Pumpen stehen oft im Abstand von wenigen Metern. Ältere Männer haben mir beim Kaffee erklärt das einzelne Pumpen sehr unsicher in der Treffsicherheit sein können und sie sich freuen dass jetzt überall „gefrakt“ wird. Auf meine Frage ob sie keine Angst hätten dass durch die vielen Chemikalien ihr Grundwasser verseucht werden könnte, wurde höflich ignoriert. Zumal sie offensichtlich berichtet haben dass jetzt mehrere Schichten auch in tieferen Regionen gezielt angesteuert werden können. All den energetischen Raubbau Kanadas werde ich in einem gesonderten Kapitel behandeln – wie bei den Amerikanern die haben einfach unendlich viel Platz um Teile ihrer Landschaft verlieren zu können. Die Systeme der Moneysierung funktionieren hier gleich wie in den Staaten.

Sehr angenehm war die Situation, dass durch die vielen Baumgruppen die Anfälligkeit gegenüber dem starken Wind abgenommen hat.

Den Hang zum „Besten und Grössten“ scheint ein nordamerkanisches Ding zu sein – hier die längste Hängebrücke ( die Alte die viel spannender war hat bis 2021 Ihren Dienst getan ). Egal, schöner Victoria Park in Souris und es hat Freude bereitet unter all den Familien zu campen. Zudem hat mich nach langer Abstinenz im Co-op eine Flasche Merlot so angelächelt, da könnte ich einfach nicht widerstehen 😉.

2026-06-18 Zuerst einen lieben Gruß an alle Regina’s der Welt aus Regina Saskatchewan 😁.

Es tut so gut nach so viel Bergen, Kälte, Landschaft, Farmland, wieder in Kunst und Kultur einzutauchen und macht mir richtig Freude. Zuerst im RCMP Heritage Museum um etwas über die Geschichte und Kolonialisierung des Westens und des Nordens zu erfahren – die Geschichten zu lesen die dieses Land geprägt haben zB die Nordostpassage die in Wirklichkeit eine Westnordpassage war und das Schiff für 10,5 Monate im Packeis eingeschlossen war.

Die Geschichte der Metis die sich langsam mit den ersten Siedlern und Trapper vermischt haben, man betrachte deren Kleider, ebenso wie die westliche Ordnung langsam Einzug gehalten hat. Besonders auch die Farbenpracht der First Nations sowie der Trapper.

Für ausreichend Zeit möchte ich mich bei meinem Host Margot und Gord herzlich bedanken die mich wie ein Familienmitglied aufgenommen haben – dass nenne ich Gastfreundschaft – wow!

Ein weiteres Highlight war definitiv das McKenzie Museum mit den aktuellen Ausstellungen – Love Medizine – indigene Künstler die ihre Art zu leben bildnerisch umsetzen – sehr spannend und ungewohnt. Besonders war Maria Stark die den Weg der kapitalistischen Sackgasse so spürbar macht.

2026-06-16 The Great Divide ist die Wasserscheide die von der mexikanischen Grenze bis hoch in den Norden der Rocky Mountains führt. Aber hier ca 50 km nördlich der amerikanischen Grenze gibt es eine horizontale Wasserscheide “ Divide “ die den unteren Teil in den Mississippi führt und alles was über diese Grenze ist, fließt in die Hudson Bay. Von der klassischen Prärie über die Hügel mit ca 1000 m Höhe bin ich wieder ins Farmland zurückgekehrt. Auf den letzten 1000 km sind die einzelnen Felder in der Größe von rund 800 x 800 m, entspricht einer halben Meile, und das Straßennetz wurde immer nach vier Feldern also zwei Meilen angelegt und zieht sich durch diesen gesamten Raum – nur wenige Stücke davon sind asphaltiert der Rest sind Kiesstraßen die jedoch mit Erde versetzt sind und bei wenig Regen sich zu einer richtigen fast unbefahrbarem Hindernis entwickeln.

Viele kleine Dörfer und Städte im Abstand von rund 30 bis 40 km über Mantoka, Gravelbourg, Moosbank nach Moose Jaw hoch. Besonders erwähnenswert ist da noch das Farmlandmuseum Sukanan Village, riesiges Gelände indem abgetragene alte Gebäude wieder inkl. Interieur aufgebaut werden und vermittelt einen wirklichen Eindruck wie sich das Leben vor längstens 150 Jahren hier zugetragen hat.

Besonders zu erwähnen ist noch die Story mit Eleonore und Bruce. Nach dem 4 oder 5 Versuch einen Platz zu finden um mein Zelt aufzustellen kam ich etwas entfernt von der Strasse zu deren Haus. Ich fragte höflich ob es möglich wäre hinter dem Haus mein Zelt aufzustellen und Bruce antwortete mir : “ thats OK, but come in supper ist ready …. “ So bin ich überraschend zu einem wunderbaren Abendessen, einem weitere tiefen Einblick in das Farmer Leben und einem außerordentlich angenehmen Aufenthalt gekommen – das Leben meint es richtig gut mit mir !

2026-06-14 Grassland Nationalpark ganz im Süden an der amerikanischen Grenze zu Montana: ein Juwel der Extraklasse! Die großen Predatoren sind weg, hier gibt’s nur noch Bisons oder Klapperschlange die unangenehm werden können. Faszinierend dass hier vor 150 Jahren noch Hunderttausende dieser zotteligen Riesen durch die Prärie gezogen sind.

Die reduzierte Landschaft ohne Bäume hat oder macht den besonderen Reiz, aber natürlich war auch der gesamte Park Landwirtschaftszone. Der Gürtel um den Park hat nur mit dem Unterschied, dass dort Zäune vorhanden sind und die wenigen grasenden Tiere Kühe sind. Meist sind es Angus Rinder und Kühe mit einem dicken Pelz, weil die Tiere das ganze Jahr über auf der Weide sind auch wenn es 30 bis 40 Grad minus hat.

2026-06-11 Durch die Hügel der Badlands hat mich die Kiesstraße nach Cypress Hill geführt. Ein regionaler Park und die höchste Erhebung mit über 1400 m in der Mitte der großen Ebene Richtung Osten. Leider nicht vom guten Wetter begleitet, bin ich dann in Saskatchewan , in den zweiten Teil des Region Park geradelt.

Teil des Regionalparks auf der südlichen Seite bin ich zum Fort Walsh über den Battle Creek hinunter gefahren. Der Name sagt alles und ist ein großer Teil der amerikanischen Geschichte auf dem Weg nach Westen in 1873 – ähnliche Situation wie ein paar km südlich Clark and Louis von St Louis Missouri Richtung Westen aufgebrochen sind um eine Passage zum Pazifik zu erkunden.


Mit dicken Wolken hat mich dann das kleine Dorf  Consul empfangen und ich einem liebenswerten Farmer aus Deutschland kennengelernt der seit mehr als 30 Jahren hier mit seiner Familie lebt. Wie man den Bildern entnehmen kann wechselt das Wetter hier stündlich. Boris hat mich in das Leben eines Bauern blicken lassen und hat mich bei sich aufgenommen – Maschinen, Abläufe, Grundstücke …. Und vieles mehr. Hat Euch schon mal jemand mit einem Gebet auf die weitere Reise gesendet? Danke Boris, das hat gut getan und vielen Dank für Deine Gastfreundschaft!

2026-06-09 Gestern war ein verrückter Tag – nach der Übernachtung in Fort McLeod Richtung Osten gestartet und mit ein bisschen Rückenwind habe ich 226 km bis Red Rock Coulee geschafft. Verrückte Landschaft in der die riesigen Roten Kugeln von umschlossenen Löss durch die Erosion befreit wurden.

2026-06-08 Schnipp und in 2 Stunden in einer komplett anderen Region….

Die folgenden Bilder sind von Smashed head Buffalo – world heritage – ein Ort an dem bis Ende des 18. Jahrhunderts rund 100.000 Bisons über die Klippe getrieben wurden Zwecks industrieller Ausbeutung und nicht im Gleichklang des Rhythmus der dort lebenden Blackfoot Indianer. Die Spezies hat nur durch engagiertes zutun mit einem Bestand von rund 250 Tieren im 19.Jahrhundert wieder begonnen.

 

adventureculturecyclingnature
Share

Previous

nr 105 _ the endless expanse - Vancouver, Wine and the Rockies

Next

nr 107 _ the endless expanse - great canadian shield

HP´s world

visited countrys

where we are

without addition

keywords

adventure animals architecture art city culture cycling desert enduro jungle mountain nature ocean people sahel savanna vier x vier vulcany

Impressum

Impressum & Datenschutzerklärung

Leave A Comment Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Back top