Es sind die kleinen Dinge die den Alltag außergewöhnlich machen – Begegnungen wie mit Nadine, voll Charm, Lachen und Freude am Leben mit anderen Menschen – volles Triple AAA 😉 und Thanks!

2026-07-17 Über Manitoulin Islands mit einer kleinen Fähre nach Bruce Nationalpark. Hier hat es mit den Waldbränden angefangen und obwohl sie in so großer Entfernung lagen hat es sich zu Mittag es angefühlt als ob in einer halben Stunde Sonnenuntergang wäre. Ein leichter Geschmack und von verbranntem lag in der Luft und nach zwei Tagen und der Schiffahrt von South Baymouth nach Tobermory hat es langsam gebessert.





Nach Owen Sound über den Hügel und dann hat alles gewechselt: das sogenannten Norden von Ontario war vorbei und ich bin im Apfelland von Meaford angekommen. Zentral Ontario wird diese Landschaft auch genannt, viel milder, viel dichter besiedelt und die allgemeine Versorgung scheint jetzt kein Problem mehr zu sein weil es alle 30 km eine kleine Stadt gibt. Sehr angenehm war auch mein Aufenthalt bei Melanie und Tim mit gemeinsamen Frühstück ihrer Freunde heute morgen.
2026-07-14 Weil es so schön war am Agnewlake bei Wally und Sandra bin ich gleich 3 Nächte geblieben – wunderbar so richtig ausspannen zu können und dabei noch viel über die Umgebung kennenzulernen. Wurde ausgezeichnet verköstigt und hatte die Gelegenheit bei Kajak Lehrern mein Wissen zu erweitern. War großartig!







Auffallend waren auch die besser geschmückten und besser gestalteten Häuser die jetzt immer wieder, oft mitten im Wald, auftauchen. Die Geschichte mit dem Ahornsirup ist hier wirklich ein großes Ding und es sind überall Tafeln zu erkennen wo Selbiger zu kaufen ist.
2026-07-11 Von Wawa bin ich dem wunderschönen Küstenlandschaft nach Sault ST Marie gefolgt. Jener Stadt die direkt an der Grenze zu den Vereinigten Staaten liegt, wo der Kanal vom Lake Superior in den Lake Huron führt. Grüße habe ich keine auf die andere Seite geschickt!



Es ist einfach schön wieder gemauerte Häuser zu sehen die eine ganz andere Ausstrahlung haben als diese Bretterbuden die lieblos mit Plastik verkleidet sind – innen oft liebevoll gestaltet, aber oft nur billiger Mist – dafür haben fast alle ein großes Auto. Und wenn man das Pech hat einen RAM oder einen GMC zu fahren, sind die Chancen sehr groß dass es Faust große Löcher in der Karosserie hat nach relativ kurzer Zeit. Sehr positiv ist mir aufgefallen dass jetzt Gebiet der Stadt oder des Südens die Fahrzeuge wieder kleiner werden. Dies ein kleiner Exkurs und noch ein paar Bilder von der wunderschönen Landschaft entlang des Superior Lakes – in vielen Teilen sehr sehr ähnlich der Küste von Oregon.







Der Schriftsteller A A Milne der immer mit seinen Sohn Christopher Robin den Londoner Zoo besuchte, war von der Geschichte so angetan, dass er sie um die Welt seines Sohnes angelegt hatte – unten die Original Puppen von Christopher Robin und weil die Seine eben ein Gelbbbär war, musste Winnie seinen Schwarzbärlook in schriftstellerischen Freiheit verlieren – Grüße nach Wien. Danach hat erst Disney die Story über die Welt verbreitet…

Weiters noch besonderen Dank an Curtis der mich spontan in seinen Garten eingeladen hat.

Mittlerweile bin ich die Strecke entlang der großen Goldminen parallel zur Küstenlinie des Superior Lakes in Wawa angekommen. Der Name erinnert mich irgendwie immer daran, dass ich gerne einen Sohn mit Namen Otto gehabt hätte oder Otto erklärt Wawa 😅.
Anyway – ist vorbei und ich genieße den canadische Sommer.


2026-07-07 Welche großartige Landschaft entlang des Superior Lakes. Es kommt immer noch das spektakulärere Bild zum Vorschein, einzig getrübt durch nur eine existierende Straße und die täglichen Höhenmeter – ist eine Herausforderung – heute bis Terrasse Bay. Habe gerade nachgeschaut wie mein Fortschritt ist um die restliche Zeit vernünftig einteilen zu können. Bis heute habe ich ca 4100 km zurückgelegt und dabei rund 32.000 Höhenmeter gemacht und bin so absurd es klingt knapp über der Hälfte meines Zieles in St. John auf Neufundland oder Nova Scotia nach Halifax.








Von dort bin ich dem Lake Superior nach Norden gefolgt. Leider ist die gesamte Küste in Privatbesitz und es gibt nicht wie bei uns „public spaces“ die den Zutritt für alle ermöglichen. Diese Abschnitt wirkt fast europäisch obwohl es ungewohnt ist, dass die Nadelwälder bis zum Seerand führen.



Am späten Nachmittag habe ich dann Nipigon erreicht am oberen Ende des Superior Lakes.
2026-07-03 Nach dem passieren in die mittlere Kanadische Zeitzone, alles bereits in Ontario, war noch für 100 km klassisches „great shields“ und dann hat man den Einfluss des Südens gemerkt. Üppiger ist die Natur geworden, merkbar höhere Temperaturen und leider auch eine Zunahme des Verkehrs. Es gibt nur zwei Möglichkeit durch dieses Gebiet zu kommen – die mittlere Route die ich gewählt habe oder ganz zur Grenze der USA hinunter zu fahren und dann nach Thunder Bay zu kommen.




Hier gibt es sie Alle und sie sind so geschickt dass sie sich zu Partnerschaften zusammen tun. Absurderweise betrifft dies auch Bären und Elche, denn wenn es unerträglich wird suchen diese Tiere die Straßenräume um nicht dieser Brut ausgesetzt zu sein. Wenn man hier den Wind nicht liebt ist einem nicht zu helfen denn hier gibt es alles: Mücken, Bremsen, Pferde Bremsen, Black Flies, usw solche die sich nur am Stoffrand stechen zB am Rand der Socken – sehr beliebt und fördert den Bewegungsdrang …..
2026-07-02 Großer Wechsel der Landschaft, Ende von Farmland und großem Gerät. Die ersten 100 km in dieser Spur des Trans Canada Highways kurz TCH ( es gibt einfach keine andere Straße ) aber der Verkehr hat sich eigentlich in Grenzen gehalten und es gibt eine breite Schulter mit ca 2 m, so dass es ein sicheres fahrradfahren ist. Zuerst diese geschliffenen Steine oder Felsen die dann langsam schütter geworden sind und große ungemähte Wiesen mit vielen bunten Blumen sind aufgetaucht. Die Distanzen der Zivilisation werden größer und man merkt wie die Leute sich schwer tun hier ausreichend Arbeit zu finden. Hunting und Fishing Business aber sonst ist hier nicht viel los.





Es sind diese szenischen Bilder die mich so faszinieren – obwohl leicht durch Hügel führend sind die Höhenunterschiede immer zwischen 50 und 60 m hoch und ergeben am Tagesende 1000 m. Bin sehr überrascht von Ontario und seine Schönheit.



2026-06-30 Für die nächsten 2000 km werde ich das grosse kanadische Shield durchqueren. Manche Kanadier bezeichnen es als „tree’s rock’s tree’s rock’s“ und titulieren es als langweilig auf dem Weg Richtung Ottawa Toronto Montreal Quebec. Es handelt sich dabei um ein riesiges Gebiet von Urgestein das unter der Last der Gletscher verdichtet und abgeschliffen wurde. Klare Seen, recht frisch rund um den Superior Lake ( seine Größe erreicht fast die Österreich’s ! ) man könnte es auch als Granit / Basalt mit ein paar Bäumen dazwischen bezeichnen. Viele auf und ab’s stehen auf dem Programm.



Das Shield ist mit 4,8 Mio km2 die größte, kompakt zusammenhängende Landmasse der Welt !
