Wie reisen?

per pedes

Im modernen Leben ungewöhnlich, aber laut R. Messner die einzige angemessene Geschwindigkeit. Irgendwie erscheint es logisch und im selben Atemzug unmöglich, weil in unbeschreiblich frühen Zeiten festgelegt werden müsste, wo das sehnsüchtigste, persönlichste der Welt liegt um es kennenlernen zu können.

Mit zunehmendem Alter gehen die Jahre gefühlt immer schneller, aber zu Fuss und im nahen Bereich ist es immer noch das Beste aller Fortbewegungsmittel, um Natur, Kultur und besonders Städte erforschen und intensiv wahrnehmen zu können – mein Favorit im Kleinen und Stadtwandern eines meiner liebsten Beschäftigung um langsam zu erfahren wie Konglomerate ticken.

by bicycle

Eine wunderbare Sache und zur Zeit mein absoluter Favorit, weil es Flexibilität, Landschaft, Menschen kennenlernen, Stadt und Geschwindigkeit auf  ungewöhnliche Weise verbindet.

Anstrengend? Ja, aber gesund und nach ein paar Tagen ist der Spuck des Schlappmachens verschwunden und wenn sich danach das richtige Tempo einstellt, eine wunderbare Sache.

Völlig überflüssig ist die Optimierung in Gewicht und Material – aufbrechen und radeln ist angesagt – natürlich hilft es ein bisschen, aber entscheidend ist die Freude aufzubrechen und sich zu trauen!                                             

enduro

Als alter Endurist steht meine alte Africa Twin die mich nie im Stich gelassen hat als einziges Motorrad gepflegt und abreisebereit in der Garage. 

Westsahara, Assuan bis Ulanbataar, fast alle Pässe vom hohen Atlas bis in die Karpaten hat Sie mitgemacht, war ausreichend motorisiert und zuverlässig und vielleicht wird Ihr meine Jugend den Rest der Welt zeigen – mich würde es sehr freuen.

Das besondere am Reisen mit dem Motorrad ist die Nähe zu den Menschen, besonders in ärmeren Gegenden der Welt nach dem Motto: wer würde freiwillig auf ein Moped sitzen, wenn er sich ein Auto leisten könnte?

4x4

Bei meiner Umrundung von Afrika, habe ich den 4×4 sehr schätzen gelernt. In der tropischen sehr heissen Gebieten war es angenehm sitzend am angenehmsten und bei Sandpisten, Wasserdurchfahrten und grossem Getier gibt der Wagen Sicherheit, hat enormes Staupotential und nicht mehr am Boden herum zu sitzen gibt einfach ein gutes Lebensgefühl.

Wer einen Fernseher mitnimmt ist ja selber Schuld, aber es ist unglaublich was so ein Fahrzeug alles mitmacht. Der Luxus  von Strom, Kühlschrank, Ersatzteilen und Tisch steigern die Qualität des Reisens wie ich es Liebe enorm.

Ein richtig gutes Fahrzeug ist hier förderlich und meine Erfahrungen mit Defender und Hilux waren wirklich überzeugend.